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InvasIC

InvasIC
Ansprechpartner:

P. Sanders, J. Speck

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Beschreibung

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Kurzbeschreibung des Gesamtprojekts

Unter dem Begriff Invasives Rechnen soll ein völlig neues Paradigma für den Entwurf und die Programmierung zukünftiger paralleler Rechensysteme erforscht werden. Die Grundidee besteht darin, parallelen Programmen die Fähigkeit zu verleihen, in einer als Invasion bezeichneten Phase ressourcengewahr Berechnungen auf eine Menge aktuell verfügbarer Ressourcen zu verteilen, und nach paralleler Abarbeitung diese in einer als Rückzug bezeichneten Phase wieder frei zu geben. Um diese neue Art der selbstadaptiven und ressourcengewahren Programmierung auf zukünftigen MPSoCs (engl. Multi-Processor-Systems-on-a-Chip) effizient zu ermöglichen, bedarf es neuer Programmierkonzepte, Sprachen und Compilern wie auch Laufzeit- bzw. Betriebssystemen sowie revolutionärer Architekturerfindungen, die sich auf die Rekonfigurierbarkeit von sowohl Prozessor-, Verbindungs- als auch Speicher- Ressourcen beziehen.

 

Kurzbeschreibung des hier bearbeiteten Teilprojekts A3

Eine der Hauptinnovationen invasiven Rechnens ist zusätzliche Flexibilität. Teilprojekt A3 untersucht Lastverteilungsalgorithmen, die diese Flexibilität ausnutzen, um tatsächliche Leistungsverbesserungen zu erzielen. Insbesondere müssen diese Lastverteilungsalgorithmen entscheiden wieviel Parallelismus genutzt werden soll, wie parallele Aufgaben zugeteilt werden und wie diese Entscheidungen dynamisch angepasst werden. Dabei sind Rechenkapazitäten, Kommunikationskosten und widerstreitende Anforderungen der Jobs zu berücksichtigen. Die Lastverteilungsalgorithmen selbst müssen mit großen, möglicherweise heterogenen Systemen bei engen Laufzeitanforderungen fertig werden.